Die „Tour der Schmerzen“ stand dieses Wochenende wieder auf dem Programm: 111km von Geisenheim nach Unkel an einem Tag. Warum tut man sich sowas freiwillig an? Es ist wohl eine Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und Wahnsinn.

Am Freitag paddelte ich nach Unkel und schlug dort mein Zelt auf. Im Clubraum traf ich auf viele bekannte Gesichter aus den Vorjahren. Wir beluden den Hänger und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Am nächsten Morgen ging der Wecker um 5:15 Uhr! Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir zum Start nach Geisenheim. Um kurz vor 9 Uhr starteten dann 15 Paddler bei Rheinkilometer 524. Eine Paddlerin rammte kurz nach dem Start eine Boje und kenterte. Nachdem das Boot wieder geleert war, fuhr sie aber mit klitschnassen Klamotten noch bin ins Ziel (Respekt!). Zwei Paddler hörten in Braubach auf und zwei in Neuwied. Der Rest fuhr durch. Ich fuhr diesmal mein eigenes Tempo und (wie die meisten dieses Jahr) ohne Pause. Die Bedingungen waren bis Andernach perfekt, dann kam etwas Gegenwind auf. Auf den letzten 25 Kilometern traf ich zum Glück wieder einen Paddler, so dass wir die schwersten Kilometer gemeinsam meistern konnten (Schultern, Arme und Rücken meldeten sich da schon deutlich). Um kurz nach 19 Uhr erreichten wir das Bootshaus in Unkel. Geschafft! Die Schnellsten waren eine Stunde eher am Ziel. Zur Belohnung gab es dann Leckeres vom Grill. Lange konnten wir die Augen aber nicht aufbehalten und so waren die meisten früh im Bett. Nach dem Frühstück am Sonntag paddelte ich wieder zurück nach Remagen. Danke an die Unkler für das schöne Wochenende!

 

Camping auf dem Vereinsgelände

 

Start in Geisenheim

 

Burg Pfalzgrafenstein

 

Koblenz

 

Auszeichnung

Written by Christian Zentis

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